Häufig im Gespräch nur leider falsch verstanden.. 

Würmer

 

Die meisten Wurmarten befallen Hunde, indem die Vierbeiner beim Schnuppern oder Fressen Wurmeier oder Wurmlarven aufnehmen. Dies gilt hauptsächlich für:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

 Entweder bringt man eine Kotprobe zum Arzt und lässt testen ob eine Wurmkur nötig ist oder Entwurmt je nach Gefährdungsgrad 2-4 mal im Jahr pauschal .                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            


Manche Wurmarten werden durch Parasiten in den Körper des Hundes geschleust. Hierzu zählen:  

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Fadenwurm Dirofilaria repens

Herzwurm und Gurkenkernbandwürmer diese können den Hund richtig krank machen und zumindest der Herzwurm kann nicht mit den normalen Wurmkuren bekämpft werden.                                                                                                                                                                                                                                                 

                                                                                                                                                                                                                                              

 

 

 

 

Giardien

Die Giardiose des Hundes (Syn. Giardiasis, Lambliasis) ist eine durch den Einzeller Giardia intestinalis hervorgerufene häufige Durchfallerkrankung bei Hunden. Beim Hund herrschen die hundespezifischen Genotypen D und C (auch als Assemblage D und C bezeichnet) des Parasiten vor. Ein geringer Teil der Erkrankungen bei Hunden wird jedoch durch den Genotyp A ausgelöst, der auch für die Giardiasis des Menschen verantwortlich ist – diese Erkrankungen sind damit als Zoonose einzustufen. Betroffen sind vor allem Welpen, Junghunde und Hunde in größeren Gruppen wie Zuchten oder Tierheimen.

Die Erkrankung zeigt sich in immer wiederkehrenden Durchfällen mit einem gelblichen, dünnbreiigen und faulig stinkenden Kot. Zur Bekämpfung werden gegen Einzeller wirksame Antiparasitika eingesetzt, die medikamentöse Behandlung muss aber durch eine konsequente Umgebungsbehandlung ergänzt werden.


Ursache und Entstehung

Giardia intestinalis

Die Infektion erfolgt durch Aufnahme von Zysten von Giardia intestinalis aus der Umwelt. Vermutlich reicht schon die Aufnahme von 10 Zysten aus, um eine Erkrankung auszulösen. Erkrankte Tiere scheiden bis zu 10 7 Zysten pro Gramm Kot aus. Diese bleiben zum Teil auch in der Analregion im Fell kleben, so dass es auch zu einer ständigen Infektionswiederholung (Reinfektion) des gleichen Tieres beim Belecken kommt.

Die Zysten sind außerordentlich widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen. In kaltem Wasser können sie bis zu 3 Monate infektiös bleiben. Nach Aufnahme über das Maul werden durch die Magensalzsäure ein oder zwei vegetativen Formen freigesetzt. Diese heften sich mit ihrer Bauchhaftscheibe an die Darmzellen des Zwölffinger- und vorderen Leerdarms. Trophozoiten, die in das Colon gelangen, bilden sich wieder zu Zysten um .  Die Präpatenz – der Zeitraum von der Infektion bis zur ersten Ausscheidung der Zysten – beträgt 4 bis 15 Tage.

Die Anheftung an der Darmzellen führt zur Reizung der Zelloberfläche und löst Störungen der Nährstoffaufnahme im Darm (Malabsorption) aus. Dabei kommt es nicht zu einer direkten mechanischen Schädigung des Darmepithels,  

Klinisches Bild

Das klinische Bild variiert in Abhängigkeit vom Infektionsabwehrvermögen des Hundes und der krankheitsauslösenden Wirkung des beteiligten Giardienstamms. Unter Umständen bleibt die Infektion ohne sichtbare klinische Symptome.

Erkrankte Hunde zeigen immer wieder auftretende Durchfälle, Fettkot, Malabsorption mit verringerter Gewichtszunahme beziehungsweise Abmagerung sowie Appetitlosigkeit. Der Kot ist zumeist weich und ungeformt, gelblich und faulig oder ranzig riechend. Gelegentlich kann er auch schleimig oder wässrig sein, als Zeichen der Malabsorption mit Gasblasen durchsetzt sein oder auch geringe Blutbeimengungen zeigen.

Diagnostik

Modernere Verfahren sind der Koproantigentest, bei dem ein Giardien-spezifisches Antigen nachgewiesen wird ( zb Primagnost Giardia hk) sowie der DNA-Erregernachweis. 

Bekämpfung

Zur Behandlung der Giardiose werden Fenbendazol, Metronidazol oder Febantel eingesetzt, wobei Fenbendazol als Mittel der Wahl gilt.( Neu nun auch TKK ( Ronidazol aber ohne Zulassung )

Werden mehrere Tiere gehalten, müssen sie mitbehandelt werden, auch wenn sie keine klinischen Symptome zeigen.  Ist nur ein Tier betroffen in Einzellhaltung und zeigt keine Symtome sollte dies nicht mit Medikamenten behandelt werden !

Wichtig ist die konsequente Umgebungsbehandlung und Verhinderung der Umweltkontamination, um Reinfektionen oder Infektionen anderer Tiere oder des Menschen zu verhindern.

Auslaufflächen werden mit einem Dampfstrahler mit über 60 °C gereinigt und anschließend abtrocknen gelassen, feuchte Areale sollten trockengelegt werden. Gegenstände wie Spielzeug, Futter- und Trinknäpfe müssen täglich mit kochendem Wasser übergossen und anschließend gründlich abgetrocknet, Liegedecken so heiß wie möglich gewaschen werden.  

 

Die Behandlung von Giardieninfektionen kann frustrierend sein. Ob Therapieversager durch ein Nichtansprechen auf die Wirkstoffe oder durch ständige Reinfektionen entstehen, lässt sich im Einzelfall kaum abklären. Einige Autoren sprechen sich daher dafür aus, nur klinisch manifeste Infektionen zu behandeln, nicht aber lediglich positive Antigennachweise. 

Soweit die Theorie.

Fakt ist Hunde infizieren sich durch Abschlucken von Zysten aus der Umgebung. Aber auch in unsauberen Ausläufen und Zwingern, auf Hundewiesen, in Pfützen und stehenden Gewässern, die mit Fäkalien verunreinigt sind, kann sich ein Hund mit Giardien infizieren.

Da besonders Welpen und ältere durch ihr geschwächtes Immunsystem betroffen sind gibts nur zwei möglichkeiten : den Hund in Watte packen und steril halten was natürlich quatsch ist oder hoffen das es einen nicht trifft.  

Wenn doch ist es ein absolutes Tabu Thema wie Läuse oder Pilz

Es kann und trifft mal jeden ! Und es hat garnichts mit Reinlichkeit oder Haltung zu tun!  

Aber wenn es mal da ist braucht es schon etwas konsequenz und Zeit es weg zu bekommen. Neben den Medikamenten ( Bitte Tierarzt besprechen) ist eine Umstellung auf Kohlenhydratfreie Kost angeraten . Wer Barft ist natürlich schon bestend gerüstet.

Die kleinen Biester ernähren sich davon.

Zudem gibt es eine tolle Kräutermischung die die Darmflora in Kombination mit Joghurt zusätzlich stärkt. ( Thymian, Oregano und Majoran)

Beim Tierarzt gibt es auch für ca. 6 Euro eine Dose Bactisel ebenfalls mit Darmbakterien.

Wir haben 2014 leider auch Bekannschaft gemacht. Nachdem haben wir auf Barf umgestellt und mit diesen Mitteln total schnell Ruhe gehabt-

Aber ein Züchter kann immer viel erzählen hier

ein aktueller Bericht eines Tierarztes:


www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19372



Sehr Informativ vorallem auf die Ewige Frage wo hat der das her....


 

Coccidien

 

                                                             

Schon in den ersten Lebenswochen leidet aktuellen Studien zufolge etwa jeder vierte Hundewelpe in Deutschland an Kokzidien.

                                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                                 

                                Vorkommen                            

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Kokzidien treten häufig bereits kurze Zeit nach der Geburt auf. Tiere in Zuchten oder in Gruppenhaltung sind besonders betroffen. Der Grund für die besonders hohe Infektionsrate junger Hunde: Zum einen sind sie spezifischen Infektionsrisiken ausgesetzt, zum anderen ist ihr Immunsystem noch nicht voll ausgereift.

                                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                                 

                                Symptome                            

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Kokzidien schädigen die Darmschleimhaut, in der sie sich vermehren. Typisch ist ein dünnbreiiger Durchfall. Bei schwerem Verlauf der Erkrankung kann es in der Folge zur Beeinträchtigung des Wachstums und der Entwicklung der Welpen kommen, im Extremfall sogar zu Todesfällen. Auch Gewichtsverlust, ein aufgeblähter Bauch des Welpen sowie stumpfes und struppiges Fell sind mögliche Krankheitsanzeichen.

                                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                                 

                                Behandlung und Vorbeugung                            

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Eine Infektion mit den einzelligen Parasiten erfolgt über die Aufnahme so genannter Oozysten durch das Maul. Da befallene Tiere mit dem Kot infektiöse Oozysten ausscheiden, die leicht zur Ansteckung des gesamten Wurfes führen können, ist eine frühzeitige Behandlung aller Welpen zu empfehlen, um die Durchfallerkrankung zu verhindern und mit ihr die Oozystenausscheidung wirkungsvoll einzudämmen.

Im Gegensatz zu den Giardien reicht hier meist eine Zweimalige orale Gabe des Medikamentes.